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Herzlich Willkommen im Institut für Digitaltechnik an der Fakultät für Informationstechnik

Die Digitaltechnik gehört heute zu den Grundlagen einer (elektro-)technischen Ausbildung. Sie beschäftigt sich mit der Gewinnung, Verarbeitung und Erzeugung digitaler Signale. Mit dem Begriff 'digital' werden Signale oder Größen bezeichnet, die nur endlich viele Zustände oder Werte annehmen können. Können die Größen nur 2 Zustände annehmen, so nennt man sie 'binär' (=zweiwertig). Da zweiwertige Signale sehr einfach zu erzeugen und zu verarbeiten sind (Schalter ein/aus, Kontakt geschlossen/offen, Transistor leitend/gesperrt), beschäftigt sich die Digitaltechnik überwiegend mit binären Größen. Obwohl die Welt 'analog' ist (mit 'analog' werden Signale oder Größen bezeichnet, die beliebig viele Zustände oder Werte annehmen können, wie z.B. Temperatur, Lichtstärke, Lautstärke, Kraft, elektrische Spannung, ...), hat die Digitaltechnik während der letzten Jahrzehnte breiten Eingang in den Alltag gefunden. Dies liegt an den besonderen Eigenschaften von Digitalschaltungen:

  • einfache, kostengünstige Herstellung
  • große Schaltungskomplexität auf kleinem Raum möglich
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  • geringe Abhängigkeit der Schaltungseigenschaften von Temperatur, Versorgungsspannung, Alterung, ...
  • geringe Leistungsaufnahme
  • bei Einsatz bestimmter Technologien Änderung der Schaltungseigenschaften oder Funktion durch "Umprogrammieren" möglich
  • große Genauigkeit bei der Verarbeitung erreichbar
  • gute Reproduzierbarkeit

    Neben dem großen und kostengünstigen Angebot von Kleingeräten des täglichen Bedarfs (z.B. Digitaluhren und -thermometer, Taschenrechner) haben auch die Rechnertechnik (PC), die Kommunikationstechnik sowie die Unterhaltungselektronik zur großen Verbreitung und vor allem schnellen Weiterentwicklung der Digitaltechnik beigetragen. Immer früher werden daher die analogen Größen in digitale Information umgesetzt/ umgeformt/ verarbeitet/ ausgewertet und das Ergebnis angezeigt (über Lampen, Leuchtdioden, Displays, ...) oder zur Steuerung eines Gerätes (z.B. Motor) wieder mit Hilfe eines Digital-Analog-Wandlers (D/A-Wandler) in eine analoge Größe zurückverwandelt.